Halbzeitbilanz der e-miglia - Team EFI auf Platz 7 nach dem zweiten Wertungstag

Die e-miglia entwickelt sich zu einem sehr spannender, voller Überraschungen gespickten Rallye, bei der es sich zeigt, dass die Einsatzbreite der Elektromobilität sehr viel stärker bereits in der automobilen Realität angekommen ist, als die Automobilkonzerne dies öffentlich bekunden.

Der EFI-Tesla mit Pilot Patrick Zankl und Beifahrer Prof. Gerhard Reichert schlägt sich als Rallye-Neuling sehr gut. Nach dem zweiten Wertungstag auf Platz 7 liegend trennt das Hannoversche Team ganze 7,19 Sekunde vom Spitzenplatz, ein Hinweis, dass es sehr eng und präzise zugeht.

Waren am ersten Wertungstag bei der Sonderprüfung scheinbar die leistungsstarken "Boliden" in der Bergregion des 1000 m hoch gelegenen Hohenpeißen-Berg noch im Vorteil, so schien die Sonderprüfung des zweiten Wertungstages die leistungsschwächeren Elektrofahrzeuge zu bevorteilen.

Wenige Kilometer hinter dem Fernpass auf der Fahrt nach Innsbruck musste eine 4,62 km lange Steigungsstreck in möglichst genau neuneinhalb Minuten bewältigt werden. Auch wenn ein Tesla die Zeitvorgabe um eine Zehntel-Sekunde verfehlte, waren die "Kleinen" unter den E-Fahrzeugen erstaunlich zügig: Sie waren es nämlich, die nicht schnell genug diese Sonderprüfung absolvieren konnten und zum Teil über eine Minute zu früh durchs Ziel gefahren.

Ob es ein Fehler der Veranstalter war oder ein Kommunikationsproblem, weshalb wertvolle Sekunden an der Zeitvorgabe vorbei zu womöglich vermeidbaren Strafzeiten führten?

Am Nachmittag gab es schließlich eine extrem steil ansteigende, 6,7 km lange Passage, die von allen Teilnehmer problemlos gemeistert wurde. mit einigen Haarnadelkurven, die von allen Fahrzeugen problemlos gemeistert wurde - die Generalprobe für den Brenneraufstieg des 3. Wertungstages.

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