Das ElektroFahrzeug-Institut (EFI) unterstützt die Leibniz Universität beim E-Mobility-Day in Hannover

Das Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik (IAL) der Leibniz Universität in Hannover hat am 29. Juni 2010 einen Tag der offenen Tür veranstaltet, bei dem sich alles um das Thema Elektromobilität drehte.

Neben dem EFI haben weitere Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft (EcoCraft, IAV, Fraunhofer Institut - IFAM) diese Veranstaltung mit Vorträgen und Elektromobilen er-“fahrbar“ gemacht.

Zu den EFI-Fahrzeugen, die auch Probe gefahren werden konnten, gehörten der Tesla Roadster und einige Roller, wie bspw. InnoScooter oder Vectrix.

Das EFI beleuchtete in seinem Vortrag die Frage: Standortbestimmung Deutschland, Quo vadis „E-Mobility-Leitmarkt“?
Hierbei wurde der überwiegend studentischen Zuhörerschaft die derzeitige Förderpolitik im weltweiten Wettbewerb erläutert und dass Deutschland sich noch ausschließlich mit der Forschungsförderung befasse, anstelle wie europäische und außereuropäische Länder und Märkte, sich auch auf die Produkt- und somit Anreizförderung zu konzentrieren.

Nun gälte es, diesem Umstand dennoch mit service- und kundenorientierten Geschäftslösungen offensiv zu begegnen, um Investitionen in Forschung und Entwicklung durch belastbare Nachfrage zu rechtfertigen.

Was das EFI dazu beitragen könne: „Das Elektrofahrzeug-Institut versteht sich als Katalysator der innovativen Elektromobilität in Verbindung mit erneuerbaren Energien und nachhaltigen Serviceleistungen“, so Patrick Zankl. Als Ausstatter für Projekte und Flotten,  sowie als Projektierer für regionale E-Mobility-Konzepte wolle das EFI seinen Beitrag dazu leisten, eine umweltverträglich nachhaltige elektromobile Akzeptanz zu fördern und zu beschleunigen.

Für EcoCraft, den Hersteller des Elektrokleinlasters EcoCarrier, wird seitens des IAL zurzeit ein leistungsstärker Umrichter entwickelt.
Zu den weiteren Projekten gehören die Elektrifizierung eines Dreiradrollers Piaggio MP3 und der Bau eines Elektrorennwagens für die „Formula Student Electric“. Die Leibniz Universität hat mit dem Team „Horsepower Hannover“ bereits Erfahrungen bei der „Formula Student“ sammeln können und die selbstentwickelten Rennwagen bieten eine gute Grundlage für die Elektroversion, die 2011 an den Start gehen soll.
In Folge dessen hat sich das EFI bereit erklärt, die Unterstützung im Rahmen seines Netzwerks zu prüfen.

Im Anschluss an die Vorträge wurden im Außengelände des IAL mit zahlreichen Serien-Fahrzeugen zum Anfassen ermöglicht: Testfahrten mit verschiedenen Elektro-Scootern sowie Mitfahrten im Tesla Roadster vermittelten Eindrücke einer unmittelbar bevorstehenden emobilen Zukunft, schadstoff- und weitgehend lärmfrei.

Die Veranstaltungsbesucher, vom Schüler bis zum Professor, wurden im Rahmen einer Fragebogenaktion aufgefordert, Ihre Eindrücke zur E-Mobilität im Allgemeinen, zu den Scootern im Besonderen, sowie ihr Interesse an einer Mitwirkung zur Mitgestaltung an diesem mobilen Paradigmenwechsel kund zu tun.